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Buchhaltung · Handbuch

Handbuch für
die Anwendung

Die Buchhaltung sammelt Belege, ordnet sie den Bankbuchungen zu und schnürt daraus ein Paket für das Steuerbüro. Dieses Handbuch beschreibt jeden Arbeitsschritt so, dass auch jemand damit zurechtkommt, der das Programm zum ersten Mal öffnet.

15Kapitel, vom Monatsrhythmus bis zum Wörterbuch
4Handgriffe im laufenden Monat
SKR03oder SKR04 — der Kontenrahmen Ihrer Kanzlei
03.08.Stand des Handbuchs, 2026

Was der Pendelordner ist

Und ebenso wichtig: was er nicht ist.

Früher wanderte zwischen Betrieb und Steuerbüro ein echter Ordner hin und her — der Pendelordner. Genau diese Rolle übernimmt dieses Programm, nur digital. Es nimmt Belege entgegen, hilft beim Ordnen und Vorkontieren, gleicht sie mit dem Kontoauszug ab und erzeugt am Ende ein Paket, das die Kanzlei direkt in ihre Software einlesen kann.

Das Programm ist ein Vorsystem, keine Buchhaltung. Es ersetzt weder die Finanzbuchhaltung noch das Steuerbüro. Es sorgt dafür, dass dort saubere, vollständige und nachvollziehbar abgelegte Unterlagen ankommen. Die Buchung selbst, der Jahresabschluss und alles Steuerliche bleiben Sache der Kanzlei.

Was das Programm für Sie erledigt

  • Belege einsammeln — automatisch aus einem E-Mail-Postfach und aus einem Google-Drive-Ordner, oder von Hand.
  • Belege lesen — eine KI liest Rechnungen aus und schlägt Datum, Betrag, Lieferant, Steuersätze und Konten vor. Sie prüfen und geben frei.
  • Zahlungen abgleichen — der Kontoauszug wird eingelesen, und jede Buchung wird mit ihrem Beleg verknüpft. So fällt sofort auf, wo ein Beleg fehlt.
  • Auswerten — eine vorläufige BWA, eine Summen- und Saldenliste und eine Vorschau auf die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
  • Übergeben — ein ZIP mit DATEV-Datei, Anschreiben, Buchungsliste, Prüfliste, allen Beleg-PDFs und den Kontoauszügen im Original.
  • Aufbewahren — Schreiben, die keine Rechnung sind (Bescheide, Verträge, Post vom Amt), landen mit Zusammenfassung und Frist im Archiv.

Die wichtigste Regel

Nichts geht ohne Ihre Freigabe an die Kanzlei. Jeder erkannte Beleg kommt als ungeprüft an. Erst wenn Sie ihn angesehen und auf geprüft gesetzt haben, darf er in eine Übergabe. Die KI schlägt vor — entschieden wird von Ihnen.

Der Monatsrhythmus

Wenn Sie nur eine Seite lesen, dann diese.

Der Alltag besteht aus wenigen, immer gleichen Handgriffen. Alles andere in diesem Handbuch sind Sonderfälle.

Laufend, ein paar Minuten pro Woche

  1. Rechnungen ins Postfach schicken lassen. Hinterlegen Sie bei Lieferanten und Portalen die Belegadresse des Betriebs. Was dort ankommt, holt sich das Programm von selbst. Papierbelege und Kassenbons fotografieren Sie und legen das Bild in den Drive-Ordner Buchhaltung/00_Eingang.
  2. Belege prüfen. Menüpunkt Belege, Häkchen nur ungeprüft setzen. Jeden Beleg öffnen, Angaben kontrollieren, mit ✓ Prüfen & freigeben abschließen.

Einmal im Monat

  1. Kontoauszug einlesen. Menüpunkt Kontoauszüge+ Auszug hochladen. Danach Buchungen zuordnen — das Programm verknüpft, was es sicher erkennt, den Rest ordnen Sie mit zwei Klicks zu.
  2. Lücken schließen. Bleibt eine Abbuchung ohne Beleg, fehlt entweder wirklich eine Rechnung — dann anfordern — oder es ist eine Zahlung, zu der es nie eine geben wird (Bankgebühr, Steuer). Dann hinterlassen Sie eine 🗨 Bemerkung, damit die Kanzlei weiß, woran sie ist.

Zum Quartals- oder Monatsende

  1. Übergabe erzeugen. Menüpunkt Übergabe, erst 🧪 Probelauf zum Ansehen, dann 📦 Stapel erzeugen & herunterladen.
  2. ZIP an die Kanzlei schicken und die Periode schließen.
Faustregel. Je häufiger Sie prüfen, desto weniger Arbeit ist es. Zehn Belege am Stück sind eine Kaffeepause, achtzig sind ein Abend.

Die Oberfläche

Aufbau, Menü und wie gespeichert wird.

Anmelden

Die Anwendung ist mit einem Passwort geschützt. Beim allerersten Aufruf einer neuen Installation legen Sie es selbst fest. Ein Benutzername existiert nicht — es gibt genau einen Zugang je Betrieb. Abmelden können Sie sich über die Adresse mit dem Zusatz ?logout.

Menü

MenüpunktWofür
ÜbersichtStartseite mit Kennzahlen, fälligen Zahlungen und Fristen
PersonenkontenKunden (Debitoren) und Lieferanten (Kreditoren)
BelegeDie Hauptansicht. Darunter Ausgangsrechnungen und Dauerbuchungen
AuswertungenEÜ-Rechnung, BWA, Summen & Salden, Umsatzsteuer-Vorschau
KontoauszügeBankumsätze einlesen und Belegen zuordnen
ÜbergabeDas Paket für das Steuerbüro
ArchivBelegsuche und archivierte Schreiben
StammdatenKonten, Perioden, DATEV-Angaben, Einstellungen

Die Periode oben rechts

Über der Ansicht steht ein Auswahlfeld mit dem Monat, zum Beispiel 2026-07. Es steuert, welche Belege die Listen zeigen. Suchen Sie etwas und finden es nicht, ist fast immer der falsche Monat eingestellt — in der Belegliste hilft dann das Häkchen alle Perioden.

Speichern

Es gibt keinen Speichern-Knopf. Jede Änderung wird nach kurzer Pause von selbst zum Server geschickt. Oben sehen Sie den Stand: speichert …, dann gespeichert. Warten Sie diese Meldung ab, bevor Sie den Tab schließen.
Immer nur ein Tab. Arbeiten Sie nicht in zwei Fenstern gleichzeitig am selben Betrieb — sonst überschreibt das eine die Änderungen des anderen. Nach einem Erkennungslauf oder einem Upload laden Sie die Seite neu, damit Sie den aktuellen Stand vor sich haben.

Übersicht

Die Startseite zeigt auf einen Blick:

  • Umsatz des Jahres, netto, nach dem Stand der erfassten Belege
  • Offene Forderungen — Ausgangsrechnungen, die noch nicht bezahlt sind
  • Offene Verbindlichkeiten — Eingangsrechnungen, die Sie noch zahlen müssen
  • USt-Zahllast der eingestellten Periode
  • Ungeprüfte Belege — Ihre Arbeitsliste
  • Buchungen ohne Beleg aus dem jüngsten Kontoauszug

Alle Kacheln sind anklickbar und führen direkt an die passende Stelle. Darunter stehen die nächsten Zahlungen, Termine aus dem Archiv und die zuletzt erfassten Belege.

Belege

Der Kern der Arbeit: prüfen, ergänzen, freigeben.

Woher Belege kommen

WegSo funktioniert er
E-Mail Alles, was mit Anhang im überwachten Postfach ankommt, wird verarbeitet. Jeder Anhang wird ein eigener Beleg. Werbung, Newsletter und Signaturbilder werden erkannt und übersprungen; verarbeitete Mails werden als gelesen markiert.
Google Drive Der Ordner Buchhaltung/00_Eingang wird mitgelesen — der Weg für Handy-Fotos und Scans. Auch Sammel-PDFs mit mehreren Kassenbons werden in einzelne Belege zerlegt. Verarbeitete Dateien wandern nach 01_Verarbeitet.
Von Hand + Neuer Beleg in der Belegliste. Für alles, was auf keinem der beiden Wege ankommt.

Der Einlesedienst läuft nach Zeitplan, meist ein- oder mehrmals täglich. Er legt nie etwas fertig ab: jeder erkannte Beleg ist zunächst ungeprüft.

Die Belegliste

Die Spalten zeigen Nummer, Prüfung, Zahlung, ob eine Bankbuchung verknüpft ist (🔗), Belegdatum, Eingangsdatum, Personenkonto, Belegart, Zahlart, Buchungstext, Betrag, Soll/Haben und ob der Beleg schon übergeben wurde. Über der Tabelle sitzen vier Filter:

  • alle Perioden — hebt die Monatsbeschränkung auf
  • nur ungeprüft — Ihre Arbeitsliste
  • nur unbezahlt — was noch zu zahlen oder einzutreiben ist
  • nur Bar/Privat — Auslagen, die zu erstatten sind

Ein Klick auf die Zeile öffnet den Beleg. Ein Klick direkt auf das Zahlungsfeld schaltet den Zahlstatus um, ohne den Beleg zu öffnen.

Einen Beleg prüfen

  1. Kopf kontrollieren. Stimmen Belegdatum, Personenkonto, Belegart, Zahlart und Zahlbetrag mit dem Papier überein? Der Zahlbetrag ist der Bruttobetrag, den Sie tatsächlich überweisen.
  2. Positionen prüfen. Jede Zeile hat Sachkonto, Steuerschlüssel, Positionstext, Netto und Steuer. Die Summe aller Positionen muss exakt dem Zahlbetrag entsprechen — sonst bleibt die Freigabe gesperrt.
  3. Original ansehen. 📄 Beleg-PDF zeigt die Rechnung direkt daneben. Fehlt sie, hängen Sie sie mit 📎 Original anhängen an.
  4. Freigeben. ✓ Prüfen & freigeben.
Warum die Summe genau stimmen muss. Das Steuerbüro bekommt je Position eine eigene Buchung. Wenn Positionen und Zahlbetrag auseinanderlaufen, stimmt am Ende das Konto nicht. Bei Rundungsdifferenzen gleichen Sie den Cent in der letzten Position aus.

Mehrere Positionen sinnvoll benennen

Hat ein Beleg mehrere Positionen mit gleichem Konto und gleichem Betrag — etwa ein Beitragsbescheid für zwei Jahre —, sehen sie in der Buchungsliste identisch aus und wirken wie eine Doppelbuchung. Geben Sie den Positionen deshalb unterschiedliche Positionstexte („Beitrag 2025", „Beitrag 2026"). Das Programm hängt sie automatisch an den Buchungstext an, und die Übergabe warnt Sie, wenn es nicht unterscheidbar ist.

Die drei Status

FeldWerteBedeutung
Prüfung ungeprüft geprüft gelöscht Nur geprüft geht an das Steuerbüro. gelöscht heißt: bleibt sichtbar, wird aber nie übergeben — für Privates und Fehleinträge.
Zahlung bezahlt offen Wird automatisch auf bezahlt gesetzt, sobald der Beleg mit einer Bankbuchung verknüpft ist.
Übergabe übergeben Festgeschrieben. Ein übergebener Beleg lässt sich nicht mehr ändern und kommt in keinen weiteren Stapel.

Einen Beleg loswerden

  • gelöscht / privat — der übliche Weg. Der Beleg bleibt erhalten, ist aber aus allen Auswertungen und Übergaben draußen. Für private Ausgaben, Dubletten und Fehlerkennungen.
  • 🗑 endgültig löschen — entfernt den Beleg wirklich. Nur möglich, solange er ungeprüft und die Zahlung offen ist. Eine bestehende Verknüpfung zur Bankbuchung wird dabei mit aufgehoben.

Eigenbeleg

Für betriebliche Ausgaben ohne Fremdbeleg — Parkautomat, Trinkgeld, verlorener Kassenbon. + Eigenbeleg in der Belegliste fragt Datum, Betrag, Empfänger, Art der Ausgabe, betrieblichen Anlass und den Grund ab, warum kein Beleg vorliegt. Daraus entsteht ein unterschriebenes PDF nach § 146 AO. Die Unterschrift hinterlegen Sie einmalig unter Stammdaten Einstellungen & Zugänge.

Bewirtung

Bewirtungsbelege werden automatisch erkannt und markiert. Ergänzen Sie im Beleg die Teilnehmer (alle, auch sich selbst) und den Anlass. Ohne diese Angaben erkennt das Finanzamt die Bewirtung nicht an — die Übergabe schreibt sie als Zusatzangabe in die DATEV-Datei.

Ausgangsrechnungen

Ihre eigenen Rechnungen an Kunden.

Der Menüpunkt Belege Ausgangsrechnungen zeigt dieselbe Liste, gefiltert auf alles, was Sie selbst gestellt haben. Das Programm schreibt keine Rechnungen — es erfasst sie. Die Rechnung selbst erstellen Sie wie gewohnt und schicken sie an das Belegpostfach oder legen sie in den Drive-Ordner, dann wird sie automatisch übernommen.

Die Richtung erkennt das Programm daran, wer im Adressfeld steht und wessen Steuernummer als Aussteller genannt ist. Bei verbundenen Firmen mit ähnlichem Namen schaut es genauer hin, damit eine Rechnung von einer Schwesterfirma nicht versehentlich als eigene Ausgangsrechnung gilt.

Forderungen im Blick. Die Kachel offene Forderungen auf der Übersicht zeigt, was Kunden noch schulden. Sobald der Zahlungseingang im Kontoauszug zugeordnet ist, verschwindet die Rechnung dort von selbst.

Dauerbuchungen

Für Zahlungen, die jeden Monat gleich sind.

Miete, Versicherung, Leasing, Kontoführungsgebühr — Beträge, die regelmäßig abgehen, ohne dass jedes Mal eine neue Rechnung kommt. Statt jeden Monat von Hand zu erfassen, legen Sie eine Dauerbuchung an, und das Programm erzeugt den Beleg selbst.

Anlegen

  1. Erfassen Sie den Beleg einmal vollständig, mit Konto, Betrag und Positionen.
  2. Im geöffneten Beleg auf ↻ Dauerbuchung.
  3. Rhythmus angeben: 1 = monatlich, 3 = vierteljährlich, 6 = halbjährlich, 12 = jährlich.
  4. Startmonat angeben. Vorgeschlagen wird der Folgemonat des Ursprungsbelegs, denn der deckt seinen eigenen Monat ja schon ab.
Der häufigste Fehler. Wird als Startmonat versehentlich ein weit zurückliegender Monat eingetragen, erzeugt das Programm für jeden Monat seither einen Beleg — auch für Zeiträume, die das Steuerbüro längst gebucht hat. Prüfen Sie den Startmonat, bevor Sie bestätigen. Er lässt sich später in der Spalte Ab Monat jederzeit korrigieren.

Das Programm überspringt einen Monat, wenn dort bereits ein Beleg mit gleichem Personenkonto und gleichem Betrag liegt — Sie bekommen also keine Dublette, wenn Sie einen Monat schon von Hand erfasst hatten. Die Tabelle zeigt, wie viele Belege erzeugt und wie viele Monate übersprungen wurden.

Verwalten

Unter Belege Dauerbuchungen ändern Sie Rhythmus, Start- und Endmonat, schalten eine Dauerbuchung mit dem Haken aktiv vorübergehend ab oder löschen sie mit . Bereits erzeugte Belege bleiben dabei bestehen.

Wann keine Dauerbuchung. Schickt der Anbieter jeden Monat eine neue Rechnung, lassen Sie sie normal über den Belegeingang laufen. Sonst entstehen zwei Belege für dieselbe Zahlung.

Personenkonten

Kunden und Lieferanten.

Jeder Geschäftspartner bekommt ein Konto: Debitor für Kunden, Kreditor für Lieferanten. Die Nummern vergibt das Programm fortlaufend. Beim automatischen Belegeingang wird ein Konto angelegt, sobald ein neuer Partner auftaucht — Adresse, USt-ID und IBAN werden aus der Rechnung übernommen, soweit sie dort stehen.

Beim Öffnen eines Kontos sehen Sie alle zugehörigen Belege mit Soll, Haben und Saldo — das Kontoblatt, das auch dem Anschreiben an die Kanzlei beiliegt.

Zwischen Beleg und Konto springen

Die Kontenliste oben ist in der Höhe begrenzt und scrollt in sich; das Kontoblatt steht immer direkt darunter. Springen Sie aus einem Beleg hierher — mit dem Knopf neben dem Personenkonto oder per Doppelklick auf das Auswahlfeld —, wird das Konto markiert und in der Liste sichtbar gescrollt. Sie sehen also sofort, zu welchem Konto das Blatt darunter gehört, ohne selbst suchen zu müssen.

Personenkontenliste mit markiertem Konto und dem Kontoblatt darunter
Das angesprungene Konto ist gelb markiert und steht mitten in der Liste; darunter beginnt sein Kontoblatt.

Aus der Summen- und Saldenliste und aus der aufgeklappten EÜ-Rechnung führt derselbe Weg hierher: ein Klick auf das Personenkonto genügt.

Pflegen

Ergänzen Sie fehlende Angaben, vor allem die IBAN: daran erkennt das Programm später Zahlungen im Kontoauszug. Ein Konto ohne Belege lässt sich mit 🗑 Löschen entfernen.

Doppelte Konten zusammenführen Adminmodus
Steht derselbe Partner zweimal drin — etwa „Commerzbank" und „Commerzbank AG" —, öffnen Sie das überflüssige Konto und wählen ⇄ Zusammenführen. Alle Belege wandern auf das Zielkonto, fehlende Stammdaten werden von dort übernommen, eine Dauerbuchung wird mit umgestellt, und das doppelte Konto verschwindet. Waren betroffene Belege bereits übergeben, werden Sie vorher gewarnt — dort steht dann noch die alte Nummer.

Kontoauszüge

Der Abgleich zwischen Konto und Belegen.

Erst der Kontoauszug macht die Sache vollständig. Er zeigt, was tatsächlich geflossen ist — und damit auch, wo ein Beleg fehlt. Je Monat gibt es genau einen Auszug, und ein eingelesener Auszug wird nie verändert.

Auszug hochladen

Kontoauszüge + Auszug hochladen. Zwei Formate werden gelesen:

FormatAblauf
camt.053 (XML) Das Bankformat mit Anfangs- und Endsaldo. Sie werden nach dem Monat gefragt und ob es ein Zwischenstand oder der endgültige Auszug ist.
CSV der Bank Für Banken ohne camt-Export. Die Datei darf einen beliebigen Zeitraum umfassen — sie wird automatisch nach Buchungstag in Monate zerlegt. Beim ersten Mal fragt das Programm nach dem Kontostand vor der ersten Buchung; bei einem Export ab Kontoeröffnung lassen Sie einfach die 0 stehen.

Nach dem Einlesen meldet das Programm, welche Monate übernommen wurden, wie viele Buchungen je Monat und wie der Endbestand lautet. Bei CSV-Dateien prüft es zusätzlich gegen die Rechnungsabschluss-Zeilen der Bank und sagt Ihnen, ob die Rechnung auf den Cent aufgeht.

Zwischenstand oder endgültig. Ein Zwischenstand unterm Monat ist praktisch zum Vorarbeiten. Sobald der Monat vorbei ist, laden Sie den vollständigen Auszug darüber — bereits gesetzte Verknüpfungen bleiben erhalten, weil sie an der Buchungsreferenz hängen und nicht an der Reihenfolge.

Buchungen zuordnen

Im geöffneten Auszug steht oben Buchungen zuordnen. Das Programm verknüpft alles, was es sicher zuordnen kann — über Betrag, Datumsnähe und Rechnungsnummer im Verwendungszweck. Was übrig bleibt, ordnen Sie selbst zu: + Beleg neben der Buchung, Beleg aus der Liste wählen, fertig. Eine falsche Verknüpfung lösen Sie mit lösen.

Sobald eine Buchung zugeordnet ist, gilt der Beleg als bezahlt.

Buchungen, die keinen Beleg brauchen

FallKennzeichnungEinrichtung
Umbuchung zwischen eigenen Kontengrau, „Transit" Stammdaten Private & eigene Konten Eigene Konten
Privatentnahme oder -einlageviolett Stammdaten Private & eigene Konten Private Konten

Beide werden aus der Prüfung „ohne Beleg" herausgenommen. Liefert Ihre Bank keine Gegen-IBAN im Auszug, tragen Sie zusätzlich einen Erkennungstext ein — ein Wort, das im Empfänger oder Verwendungszweck solcher Buchungen immer vorkommt.

Bemerkung für das Steuerbüro

Für Zahlungen, zu denen es nie einen Beleg geben wird — Kontoführungsgebühr, Steuervorauszahlung, Bußgeld —, klicken Sie 🗨 neben der Buchung und schreiben eine kurze Erklärung. Sie erscheint im Anschreiben in der Spalte Bemerkung, direkt neben der Buchung. Die Kanzlei weiß dann, dass kein Beleg fehlt, sondern keiner existiert.

Das Bank-PDF beilegen

Bei CSV-Auszügen können Sie zusätzlich das PDF der Bank hinterlegen — 📄 PDF beilegen im geöffneten Monat. Für die Kanzlei ist das der lesbare Kontoauszug; die CSV-Datei allein ist dürftig. Deckt ein PDF mehrere Monate ab, fragt das Programm, ob es für alle gelten soll, und legt es trotzdem nur einmal ins Übergabepaket.

Auswertungen

Vier Sichten auf den aktuellen Stand. Beim Öffnen steht die EÜ-Rechnung vorn.

AuswertungWas sie zeigt
EÜ-Rechnung Der Gewinn: Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben — für den eingestellten Monat und für das Geschäftsjahr bis zu diesem Monat.
BWA · Jahresübersicht Erlöse und Aufwendungen je Monat und Konto, mit vorläufigem Ergebnis.
Summen & Salden Alle bebuchten Konten mit Soll, Haben und Saldo — die klassische Summen- und Saldenliste.
USt-Voranmeldung · Vorschau Was die Voranmeldung ergäbe: Umsatzsteuer, Vorsteuer, Zahllast. Rot bedeutet zu zahlen, grün Erstattung.

EÜ-Rechnung

Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ist die Rechnung, aus der am Jahresende der Gewinn wird. Sie ist hier so aufgebaut wie die amtliche Anlage EÜR: die Betriebseinnahmen netto plus die vereinnahmte Umsatzsteuer, die Betriebsausgaben netto plus die gezahlte Vorsteuer.

Die EÜ-Rechnung mit den Spalten für den Monat und für das Geschäftsjahr bis zu diesem Monat
Links der eingestellte Monat, rechts das Geschäftsjahr bis zu diesem Monat. Ganz unten die beiden nachrichtlichen Zeilen.

Die beiden Spalten

Die linke Spalte zeigt nur den Monat, der oben rechts als Periode eingestellt ist. Die rechte Spalte zeigt das Geschäftsjahr bis einschließlich dieses Monats — bei Periode 2026-07 also Januar bis Juli 2026. Wenn Sie die Periode oben umstellen, ändern sich beide Spalten mit; die Überschriften schreiben immer dazu, welcher Zeitraum gerade gemeint ist.

Warum der Schalter „nur bezahlte Belege" hier grau ist

Eine EÜ-Rechnung kennt nur Zufluss und Abfluss. Es zählt also, was tatsächlich bezahlt wurde — eine EÜR „nach Soll" gibt es nicht. Deshalb ist der Schalter auf diesem Reiter fest eingeschaltet und nicht bedienbar. Auf den anderen drei Reitern können Sie ihn weiter umlegen.

Welcher Monat gilt? Ein Beleg zählt in dem Monat mit, der als Belegperiode eingetragen ist — nicht am Tag der Kontobuchung. Bei einer Rechnung aus dem Juni, die im Juli bezahlt wird, entscheidet also die Periode des Belegs. Wollen Sie es anders, buchen Sie den Beleg in die andere Periode um (Beleg Periode ändern).

Die beiden Zeilen unter „Nachrichtlich"

Ergebnis ohne Umsatzsteuerkreis — dieselbe Rechnung ohne Umsatzsteuer und Vorsteuer. Das ist der betriebswirtschaftlich aussagekräftige Gewinn, denn Umsatzsteuer ist durchlaufender Posten und kein Ertrag.

Umsatzsteuer-Zahllast des Zeitraums — vereinnahmte Umsatzsteuer minus gezahlte Vorsteuer. Genau dieser Betrag geht ans Finanzamt und ist dort im Moment der Zahlung eine Betriebsausgabe. Diese Zahlung entsteht nicht aus einem Beleg und fehlt deshalb oben — der ausgewiesene Gewinn ist um diesen Betrag zu hoch. Die Differenz zwischen den beiden Ergebniszeilen ist genau das.

Aufklappen: von der Zeile bis zum einzelnen Beleg

Doppelklick auf eine Zeile — etwa „Fahrzeugkosten" — zeigt die Sachkonten, aus denen die Summe besteht. Ein weiterer Doppelklick auf ein Konto zeigt jede einzelne Belegposition dahinter. Die Belege des eingestellten Monats sind gelb hinterlegt und mit Periode gekennzeichnet, die übrigen gehören zum kumulierten Wert.

Aufgeklappte Zeile Fahrzeugkosten mit Sachkonten und darunter den einzelnen Belegpositionen
Zwei Ebenen unter der Zeile: erst die Sachkonten, dann die Belegpositionen. Die Belegnummer springt in den Beleg, das Personenkonto in das Konto.
Damit prüfen Sie jede Zahl bis zur Quelle. Kommt Ihnen ein Betrag zu hoch vor, klappen Sie die Zeile auf, danach das auffällige Konto — und sehen sofort, welcher Beleg dahintersteckt. Der Klick auf die Belegnummer öffnet ihn.

Summen und Salden

Die Summen- und Saldenliste zeigt oben alle bebuchten Sachkonten mit Soll, Haben und Saldo, darunter dasselbe für die Personenkonten. Sie ist kumuliert: vom 1. Januar bis zur eingestellten Periode.

Auch hier öffnet ein Doppelklick auf ein Sachkonto alle Belegpositionen, die darauf gebucht sind. Die Summe unter der aufgeklappten Liste stimmt immer mit der Zeile darüber überein — so lässt sich jeder Saldo bis zum Beleg zurückverfolgen.

Aufgeklapptes Sachkonto in der Summen- und Saldenliste mit allen Belegpositionen
Doppelklick auf das Konto, dann Klick auf die Belegnummer oder das Personenkonto.

Ein einfacher Klick auf ein Personenkonto in der unteren Tabelle springt direkt in dessen Kontoblatt.

BWA und Umsatzsteuer-Vorschau

Die BWA stellt Erlöse und Kostenarten Monat für Monat nebeneinander und rechnet rechts das Jahr auf — gut, um Ausreißer zu finden. Die USt-Vorschau zeigt je Monat und Quartal, was die Voranmeldung ergäbe. Auf beiden Reitern wirkt der Schalter nur bezahlte Belege (Ist).

Alle vier sind vorläufig. Sie zeigen den Stand der erfassten Belege. Abschreibungen, private Anteile, Rückstellungen, Abgrenzungen und alles andere, was die Kanzlei ergänzt, fehlen. Auch die EÜ-Rechnung ersetzt keinen Jahresabschluss, und die Vorschau auf die Umsatzsteuer keine Voranmeldung — die läuft weiter über ELSTER beziehungsweise das Steuerbüro.

Als PDF aufheben

Zum Aufheben oder Weitergeben nutzen Sie den Knopf ⤓ Als PDF speichern oben und wählen im Druckdialog „Als PDF sichern". In der Kopfzeile stehen Firma, Zeitraum und Erstellungsdatum. Aufgeklappte Zeilen werden mitgedruckt — wenn Sie ein sauberes Blatt wollen, klappen Sie sie vorher wieder zu.

Archiv: Suchen und Schreiben

Wo Sie wiederfinden, was Sie brauchen.

Belegsuche

Archiv Belegsuche durchsucht alle Perioden und Jahre auf einmal. Sie können mehrere Kriterien kombinieren:

  • Beleg-Nr — auch nur ein Teil, etwa 0042
  • Personenkonto — Name oder Nummer
  • Beschreibung — sucht im Buchungstext
  • Status — ungeprüft, geprüft, gelöscht, offen, in Prüfung, bezahlt
  • Betrag von / bis und Datum von / bis

Suchen zeigt die Treffer, ein Klick öffnet den Beleg, Zurücksetzen leert die Felder.

Der schnellste Weg zu einem bestimmten Beleg. Wenn Sie nur den ungefähren Betrag wissen: Betrag von und bis großzügig setzen, Datum grob eingrenzen — meist bleiben zwei oder drei Treffer übrig.

Archivierte Schreiben

Nicht jede Post ist eine Rechnung. Bescheide, Verträge, Mitteilungen von Ämtern und Versicherungen landen als Schreiben im Archiv, mit eigener Nummer (D-JJJJ-NNNN). Der Einlesedienst erzeugt dazu automatisch:

  • Absender, Betreff und Datum
  • eine Kategorie — Amt, Polizei, Finanzamt, Privat, Versicherung, Bank, Vertrag, Sonstiges
  • Schlagworte zum Wiederfinden
  • eine Zusammenfassung in zwei bis vier Sätzen
  • eine Frist, wenn im Schreiben ein Termin genannt ist

Über dem Listenkopf suchen Sie in Absender, Betreff, Schlagworten und Zusammenfassung. Den Status setzen Sie selbst auf offen oder erledigt. 📄 Original zeigt das gescannte Schreiben.

Fristen landen auf der Startseite. Alles mit einem Termin erscheint auf der Übersicht unter Termine & Fristen. Ein Blick am Morgen genügt, um nichts zu verpassen.

Wenn eine Mahnung kommt

Eine Mahnung ist buchhalterisch normalerweise kein eigener Beleg — gebucht wird die ursprüngliche Rechnung. Zum Beleg wird sie erst, wenn Mahngebühren oder Säumniszuschläge darauf stehen: die sind zusätzlicher Aufwand ohne Vorsteuer.

Vorsicht beim Vorsteuerabzug. Auf einer Mahnung steht meist nur der Bruttobetrag ohne Steuerausweis. Für den Vorsteuerabzug brauchen Sie die Originalrechnung nach § 14 UStG — die fordern Sie beim Lieferanten an. Bei hoheitlichen Gebühren (Stadt, Amt, Gericht) entfällt die Frage, weil dort ohnehin keine Umsatzsteuer anfällt.

Übergabe an das Steuerbüro

Das Paket schnüren — der wichtigste Vorgang im Monat.

Die Übergabe erzeugt eine ZIP-Datei mit allem, was die Kanzlei braucht, und schreibt die enthaltenen Belege fest. Die Ansicht führt Sie in nummerierten Karten durch den Ablauf.

1 · Voraussetzungen

Berater- und Mandantennummer müssen eingetragen sein, sonst weist DATEV den Import ab. Beides steht auf jedem Schreiben der Kanzlei und wird unter Stammdaten Steuerbüro & DATEV gepflegt. Die Karte zeigt grün bereit oder gelb unvollständig.

2 · Dieser Stapel

Hier stehen die Belege, die mitgehen. Ein Beleg kommt nur hinein, wenn alle vier Bedingungen erfüllt sind:

  1. Prüfung steht auf geprüft
  2. Zahlung steht auf bezahlt
  3. er ist noch nicht als übergeben markiert
  4. sein Belegdatum liegt im gewählten Wirtschaftsjahr
Beleg fehlt im Stapel? Öffnen Sie ihn und schauen Sie auf die Etiketten im Kopf. Meist fehlt die Prüfung, oder er trägt schon ein blaues übergeben. Die Verknüpfung zum Kontoauszug allein erfüllt nur Bedingung 2.

Darunter meldet die Karte Auffälligkeiten: Belege ohne Personenkonto, ohne Positionen, mit abweichender Positionssumme oder mit nicht unterscheidbaren Positionen. Diese Hinweise sollten vor dem Export erledigt sein.

Anschreiben für

Der Zeitraum im Anschreiben richtet sich sonst nach dem jüngsten Belegdatum im Stapel — ein einzelner Beleg mit späterem Datum verschiebt also das ganze Schreiben. Tragen Sie im Feld Anschreiben für den gewünschten Monat ein, dann steht dort genau der. Leer lassen heißt automatisch.

3 · Anschreiben an das Steuerbüro

Das Begleitschreiben entsteht automatisch: Absender, Faktenblock, Kontoblatt und die Liste der nicht zugeordneten Kontobewegungen. Je Kapitel können Sie einen eigenen Zwischentext hinterlegen. 👁 Vorschau zeigt den fertigen Brief, ohne etwas zu markieren.

Der Datumsschalter Kontoumsätze ab in den Stammdaten bestimmt, ab wann Kontobewegungen und Auszugsdateien überhaupt berücksichtigt werden. Nach jeder Übergabe rückt er automatisch weiter.

4 · Noch nicht dabei

Was aus dem Stapel herausfällt und warum: ungeprüfte Belege und geprüfte, die noch nicht bezahlt sind. Eine gute Endkontrolle vor dem Erzeugen.

Erzeugen

  1. 🧪 Probelauf — erzeugt dieselbe ZIP zum Ansehen, markiert aber nichts. Die Dateinamen tragen den Zusatz PROBELAUF. Machen Sie das immer zuerst.
  2. Prüfliste und Anschreiben im Probelauf durchsehen.
  3. 📦 Stapel erzeugen & herunterladen — jetzt ist es echt: die Belege werden festgeschrieben, der Download startet.
  4. ZIP an die Kanzlei schicken.

Was im Paket liegt

DateiInhalt
EXTF_Buchungsstapel_….csvDie Buchungen im DATEV-Format
EXTF_Debitoren_Kreditoren_….csvDie verwendeten Personenkonten
Anschreiben.pdfBegleitschreiben mit Kontoblatt und den Buchungen ohne Beleg
…_Buchungsliste.pdfAlle Buchungssätze im Klartext zum Nachlesen
Pruefliste.txtWarnungen und Hinweise zum Stapel
belege/Alle Beleg-PDFs, benannt nach der Belegnummer
kontoauszuege/Die Originaldateien der Bank, unverändert

5 · Periode schließen

Ist ein Monat vollständig übergeben, schließen Sie ihn. Eine geschlossene Periode nimmt nichts Neues mehr auf. Das Programm schließt Perioden nach einer Übergabe automatisch, wenn dort nichts Offenes mehr liegt.

Reihenfolge beachten. Beim Schließen werden nicht übergebene Belege der Periode auf gelöscht gesetzt. Führen Sie also erst die Übergabe aus und schließen Sie danach. Eine Periode lässt sich wieder öffnen, dabei fragt das Programm, ob die Übergabe-Markierung der Belege zurückgesetzt werden soll.

Frühere Übergaben

Jeder erzeugte Stapel bleibt in der Liste stehen und lässt sich beliebig oft neu herunterladen. Praktisch, wenn die Kanzlei eine Datei nicht mehr findet — die ZIP wird identisch neu erzeugt, weil dabei nur gelesen wird.

Stammdaten

Einmal einrichten, selten anfassen.

Belegarten & Zahlarten

Belegarten hängen am Kontotyp: für Kunden Ausgangsrechnung und Ausgangsgutschrift, für Lieferanten Eingangsrechnung und Eingangsgutschrift. Zahlarten beschreiben, wie gezahlt wurde — Firmenkonto, Bar / Privat verauslagt, PayPal. Beide Listen sind erweiterbar.

Sachkonten

Die Konten des Kontenrahmens mit Nummer, Bezeichnung und Art (Erlös oder Aufwand). Die mitgelieferte Liste deckt die üblichen Fälle ab; fehlt eines, tragen Sie es nach — die Nummer muss zu dem Kontenrahmen passen, den die Kanzlei führt.

Buchungsperioden

Die Monate. Neue Perioden entstehen automatisch, sobald ein Beleg oder Kontoauszug für einen neuen Monat hinzukommt. Hier schließen und öffnen Sie sie.

Private & eigene Konten

Zwei Listen, die den Kontoauszug entlasten — siehe Kontoauszüge. Je Eintrag geben Sie eine Bezeichnung, einen Erkennungstext und optional die IBAN an.

Steuerbüro & DATEV

FeldBedeutung
BeraternummerNummer der Kanzlei, 4 bis 7 Ziffern
MandantennummerIhre Nummer bei der Kanzlei
KontenrahmenSKR03 oder SKR04 — genau der, den die Kanzlei führt
Beginn des Wirtschaftsjahresmeist 01-01
Diktatkürzelzwei Zeichen, kennzeichnet den Erfasser
Bezeichnung des BuchungsstapelsName, unter dem der Stapel in DATEV erscheint
FestschreibungRegelfall: an. Nur herausnehmen, wenn die Kanzlei ausdrücklich einen offenen Stapel möchte
Gegenkonten der Zahlartenwelches Finanzkonto zu Bank, Kasse, PayPal und Privat gehört
Ohne Berater- und Mandantennummer kein Export. Der Export bricht bewusst mit einem Hinweis ab, statt eine Datei zu erzeugen, die DATEV zurückweisen würde.

Einstellungen & Zugänge

Zeigt, welches Postfach überwacht wird, nach welchem Zeitplan, welches KI-Modell die Belege liest und wo die Daten liegen. Hier hinterlegen Sie auch die Unterschrift für Eigenbelege und finden den Schalter Adminmodus.

Adminmodus

Werkzeuge für Sonderfälle.

Vier Funktionen sind im Alltag nicht sichtbar, weil sie sich schlecht zurücknehmen lassen. Sie erscheinen erst, wenn Sie unter Stammdaten Einstellungen & Zugänge den Haken bei Adminmodus setzen — und verschwinden wieder, sobald Sie ihn entfernen. Der Schalter bleibt so lange stehen, bis Sie ihn selbst umlegen; ein Passwort gibt es bewusst nicht.

FunktionWoWofür
austauschenam Beleg Ein bereits hinterlegtes Original durch ein anderes ersetzen
⇄ ZusammenführenPersonenkonto Doppelt angelegten Partner auflösen
↩ freigebenam Beleg Die Übergabe-Markierung eines einzelnen Belegs lösen
⏮ Altbestand abschließenÜbergabe, Karte 0 Zeiträume abgrenzen, die das Steuerbüro schon hat

Altbestand abschließen

Der wichtigste Handgriff beim Start einer neuen Installation. Wenn die Kanzlei frühere Zeiträume bereits gebucht hat, dürfen deren Belege nicht noch einmal übergeben werden. Sie geben einen Stichtag an, und das Programm:

  1. markiert alle Belege mit früherem Belegdatum als übergeben,
  2. schließt Perioden, in denen danach nichts Offenes mehr liegt,
  3. fragt, ob die Kontoauszüge davor entfernt werden sollen,
  4. setzt den Stichtag für die Kontoumsätze mit.
Der Stichtag greift am Belegdatum, nicht am Zahlungsdatum. Ein Beleg vom 31. März, den Sie erst im April bezahlt haben, gilt damit als Altbestand. Falls das nicht gewollt ist, holen Sie ihn mit ↩ freigeben einzeln zurück.

Wenn etwas nicht stimmt

Die häufigsten Fälle und was dahintersteckt.

BeobachtungUrsache und Abhilfe
Ein Beleg ist nicht auffindbar Fast immer die falsche Periode. In der Belegliste alle Perioden anhaken oder über Archiv Belegsuche gehen, die sucht über alle Jahre.
Der Beleg lässt sich nicht freigeben Die Summe der Positionen weicht vom Zahlbetrag ab. Differenz in der letzten Position ausgleichen.
Ein Beleg fehlt in der Übergabe Eine der vier Bedingungen ist nicht erfüllt — siehe Übergabe, Karte 2.
Ein Beleg steht zweimal in der Buchungsliste Kein Fehler: der Beleg hat mehrere Positionen, und jede Position wird eine eigene Buchung. Positionstexte vergeben, dann ist es lesbar.
Der Zeitraum im Anschreiben stimmt nicht Ein Beleg mit späterem Datum zieht ihn nach vorn. Belegdatum korrigieren oder das Feld Anschreiben für nutzen.
Alte Kontobewegungen tauchen im Anschreiben auf Der Schalter Kontoumsätze ab in den Stammdaten steht zu früh oder ist leer.
Nach dem Löschen ist der Beleg wieder da Eine Dauerbuchung hat ihn neu erzeugt. Erst deren Startmonat korrigieren, dann löschen.
Der Erkennungsdienst legt nichts an Mails ohne Anhang werden nicht angefasst. Prüfen Sie außerdem, ob die Mail nach dem eingestellten Startdatum liegt. Details stehen im Protokoll.
Änderungen sind verschwunden Vermutlich waren zwei Tabs offen. Immer nur in einem Fenster arbeiten und nach einem Erkennungslauf neu laden.
Ein falscher Lieferant wurde erkannt Im Beleg das Personenkonto richtigstellen. Taucht der Fehler wiederholt auf, notieren Sie ihn — dann gehört die Erkennung nachgeschärft.

Kleines Wörterbuch

Begriffe, die im Programm vorkommen.

BegriffBedeutung
BelegRechnung, Quittung oder Gutschrift — alles, was zu einer Buchung führt. Nummer B-JJJJ-NNNN
SchreibenPost ohne Zahlungsvorgang: Bescheid, Vertrag, Mitteilung. Nummer D-JJJJ-NNNN
DebitorKunde — jemand, der Ihnen Geld schuldet
KreditorLieferant — jemand, dem Sie Geld schulden
SachkontoKonto, auf das die Art des Geschäfts gebucht wird, etwa 4930 Bürobedarf
SteuerschlüsselKennzeichen für den Steuersatz: VSt 19 %, VSt 7 %, ohne Steuer, USt 19 %
Vorsteuer (VSt)Umsatzsteuer, die Sie selbst bezahlt haben und vom Finanzamt zurückbekommen
Umsatzsteuer (USt)Steuer, die Sie Ihren Kunden berechnen und abführen
Soll / HabenDie beiden Seiten jeder Buchung. Vereinfacht: Soll ist Verwendung, Haben ist Herkunft des Geldes
PeriodeEin Buchungsmonat, geschrieben als JJJJ-MM
StapelEin Übergabepaket. Der Name enthält den Tag der Übergabe
FestschreibungBuchungen sind danach nicht mehr änderbar — der Regelfall bei der Übergabe
EXTF / DATEVDas Dateiformat, in dem Buchungen an die Kanzlei übergeben werden
camt.053Elektronischer Kontoauszug im Bankformat, als XML-Datei
TransitUmbuchung zwischen zwei eigenen Konten — kein Aufwand, kein Ertrag
EigenbelegSelbst erstellter Ersatzbeleg nach § 146 AO, wenn kein Fremdbeleg vorliegt
GoBDDie Regeln der Finanzverwaltung für ordnungsgemäße digitale Buchführung

Handbuch zur Buchhaltung · Stand 3. August 2026 · gilt für kubisch.consulting und GAPROSO gleichermaßen

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Fragen, die im Handbuch nicht stehen?

Wenn ein Arbeitsschritt bei Ihnen anders aussieht als hier beschrieben, sagen Sie mir Bescheid — dann gehört entweder das Handbuch nachgeschärft oder das Programm.